Kunststofffolien-Gewichtsrechner

Aus Breite, Dicke, Länge und Kunststoff erhalten Sie das Rollengewicht, das Flächengewicht (g/m²) und die Ausbeute (m²/kg) — die Zahlen, mit denen Folienverarbeiter kalkulieren. Aktualisiert sich bei der Eingabe.

Vorhandenes Stretchfolien-Beispiel: 500 mm Breite, 20 µm Dicke und 1000 m Länge bei einer PE-Dichte von 920 kg/m³ ergeben 9,2 kg Nettomasse, 18,4 g/m² Flächengewicht und ungefähr 54,35 m²/kg Ausbeute.

kg/m³
mm
µm
m

Wie das Foliengewicht berechnet wird

Rollengewicht = Breite × Länge × Dicke × Dichte. Halten Sie die Einheiten konsistent — Breite und Länge in Metern, Dicke in Metern (Mikrometer ÷ 1 000 000), Dichte in kg/m³. Aus denselben Angaben erhalten Sie außerdem:

Da der Preis in der Regel je Kilo angesetzt wird, es aber auf die Fläche ankommt, ist die Ausbeute die Zahl, die zwei Folien wirklich vergleicht.

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Foliendicke in µm richtig eingeben

In deutschen Verpackungsspezifikationen finden Sie häufig Angaben wie 20 µm oder 0,020 mm. Im Dickenfeld dieses Rechners steht in beiden Fällen 20. Die Breite wird in Millimetern, die Rollenlänge in Metern und die Dichte in kg/m³ eingegeben. Achten Sie bei Schlauchfolie darauf, ob die angegebene Breite die flachgelegte oder die gesamte abgewickelte Folienfläche beschreibt. Die folgenden Beispiele verwenden angenommene Maße und sind keine Lieferantenspezifikationen.

Beispiel: Stretchfolie für Lagerpaletten

Eine angenommene Rolle ist 500 mm breit, 20 µm dick und 1000 m lang. Mit der voreingestellten PE-Dichte von 920 kg/m³ ergeben sich 500 m² Fläche. Die Rechnung lautet 0,5 × 1000 × 0,000020 × 920 = 9,2 kg Folie. Das Flächengewicht ist 18,4 g/m² und die Ausbeute ungefähr 54,35 m²/kg. Kern, Etiketten und Versandverpackung sind darin nicht enthalten. Für den Vergleich mit einer Waage muss daher zunächst deren Bruttowert um die Tara bereinigt werden.

Beispiel: BOPP für einen Süßwarenbeutel

Eine hypothetische BOPP-Bahn mit 400 mm Breite, 30 µm Dicke und 1500 m Länge hat 600 m² Fläche. Bei PP mit 905 kg/m³ beträgt das Flächengewicht 27,15 g/m² und die Masse 16,29 kg. Prüfen Sie, ob die tatsächliche Folie beschichtet, metallisiert oder mit einem weiteren Material verbunden ist. Dann kann eine Rechnung mit der Dichte des reinen PP die fertige Verbundfolie nicht vollständig abbilden.

Folientypen im Verpackungsalltag

LDPE und LLDPE sind sinnvolle Beispiele für Stretch- und Verpackungsfolien, BOPP für bedruckte Beutel und PET für einzelne Schichten in Verbunden. Diese Einsatzbeispiele beschreiben keine deutschen Marktanteile. Entscheiden Sie anhand des Datenblatts, ob ein Harz-Voreinstellwert geeignet ist. Bei einem Mehrschichtaufbau müssen die Schichtdicken und Dichten zusammenpassen. Füllstoffe können die Dichte verändern; Orientierung und Verarbeitung können weitere Eigenschaften beeinflussen, die dieser reine Massenrechner nicht bewertet.

Fragen zum Foliengewicht

Wie berechne ich das Rollengewicht einer Kunststofffolie?

Multiplizieren Sie Folienbreite, Länge, Dicke und Dichte in passenden Einheiten, um die reine Kunststoffmasse zu erhalten. Verwenden Sie Meter und Dichte in kg/m³; die Mikrometerdicke wird in Meter umgerechnet. Kern und Verpackung sind nicht enthalten. Repräsentative mittlere Dicke und die Dichte des gesamten Aufbaus sind für Vergleiche entscheidend.

  1. Messen Sie Breite, ursprüngliche Rollenlänge und repräsentative Dicke.
  2. Wählen Sie eine passende Dichte oder den Datenblattwert in kg/m³.
  3. Lesen Sie Nettomasse, Flächengewicht und Ausbeute ab; addieren Sie Versandtara separat.

Wie berechne ich das Flächengewicht einer Folie?

Das Flächengewicht ist die Dicke in Metern mal Dichte in kg/m³ mal 1000, angegeben in Gramm je Quadratmeter. Im vorhandenen Beispiel ergeben 20 µm PE bei 920 kg/m³ genau 18,4 g/m². Dieser Zusammenhang verbindet Fläche und Masse; bei Beschichtungen oder Laminaten müssen die Angaben zum vollständigen Aufbau passen.

Welche Dichte nutze ich für PP, LDPE oder HDPE?

Die typischen Vorgaben betragen 0,905 g/cm³ für PP, 0,92 für LDPE und LLDPE sowie 0,95 für HDPE. Diese Planungswerte ersetzen keine Werkstoffspezifikation. Verwenden Sie möglichst die Dichte aus dem technischen Datenblatt des konkreten Materials. Füllstoffe, Beschichtungen oder zusätzliche Schichten können den fertigen Aufbau vom reinen Harz unterscheiden.

Typischer WerkstoffwertDichte
LDPE / LLDPE0,92 g/cm³
HDPE0,95 g/cm³
PP0,905 g/cm³
PET1,38 g/cm³
PVC1,40 g/cm³

Ändert Vorstrecken das eingekaufte Rollengewicht?

Vorstrecken verändert Dicke und abgedeckte Fläche beim Wickeln, erzeugt aber keine zusätzliche Kunststoffmasse. Berechnen Sie die gekaufte Rolle mit ihren ursprünglichen Abmessungen vor dem Strecken. Aus der Nettomasse allein folgt kein Verbrauch je Palette; Überlappung, Wickelumdrehungen und Maschineneinstellungen müssen für die jeweilige Ladung separat berücksichtigt werden.

Wie berücksichtige ich den Pappkern beim Versandgewicht?

Addieren Sie die gemessene oder überprüfte Masse des leeren Kerns separat zur berechneten Nettofolienmasse. Stopfen, Etiketten und Umverpackung gehören gegebenenfalls ebenfalls zum Versandgewicht. Ziehen Sie diese Bestandteile ab, bevor Sie eine Waagenanzeige mit der Kunststoffmasse vergleichen. Prüfen Sie bei Abweichungen außerdem mittlere Dicke, Länge und Dichte.

Wie rechne ich einen Kilopreis in einen Quadratmeterpreis um?

Teilen Sie Ihren eigenen Preis je Kilogramm durch die Folienausbeute in m²/kg, um den Materialpreis je Quadratmeter zu erhalten. Der Rechner liefert die Beziehung zwischen Fläche und Masse, keinen Marktpreis. Berücksichtigen Sie Ausschuss, Druck, Verarbeitung und Steuern getrennt und vergleichen Sie Folien mit denselben nachvollziehbaren Dicken- und Dichteannahmen.

Messen Sie an mehreren Stellen quer zur Bahn und entlang der Rolle. Verwenden Sie eine repräsentative mittlere Dicke und dokumentieren Sie die Messmethode. Eine dickere Randzone allein ist keine verlässliche Grundlage für die gesamte Rollenmasse.

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